Werkzeuge / Basic Tools

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich euch mal ein paar Sachen zeigen die zur Grundausstattung gehören im Umgang mit Fondant und co.

Als erstes wären da Fondanttools ( Werkzeuge )

Für Einsteiger gibt es folgende Variante aus Kunststoff die es zb. HIER zu kaufen gibt.

Diese sind optimal für den Anfang.

Leider sind sie nicht gerade stabil und brechen irgendwann mal.

Dabei ist es egal ob mal teure hat oder billige aus China.

Plastik ist einfach Plastik.

1656214_640601932644455_1304043793_n

Mittlerweile bin ich aber umgestiegen auf die bessere Edelstahl Variante.

Dafür muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen aber wenn man oft was macht rentiert sich auch diese Investition.

Zudem sind sie unkaputtbar – für mich also ideal 🙂

Die Edelstahl Tools gibt es hier zu kaufen : Caros Zuckerzauber 

1176358_640600685977913_1878737417_n

Wichtig dazu sind noch verschiedene Cutter Messer.

Das grüne ist von Tschibo und eigentlich zum Papier schneiden geht aber genau so für Fondant.

Das in der Mitte ist etwas filigraner zum ausschneiden von kleinen Dingen man findet es auch bei Caros Zuckerzauber.

Das unterste ist das normal das in dem ersten Toolset auch mit dabei ist.

( nur mein Pinkes habe ich zerbrochen deswegen ist es am Foto nicht dabei 😉

1891025_640607622643886_946720513_n

Außerdem noch wichtig für Starter sind verschiedene PME Cutter.

Damit könnt ihr einfach die tollsten Sachen zaubern.

Hier bei Amazon gibt es auch günstige Startersets wo viele dabei sind.

Ich zeige euch nun mal die verschiedenen Blumenausstecher die es so gibt.

Als erstes hätten wir hier Rosenausstecher mit diesen könnt ihr einfach tolle Rosen zaubern.

Eine Anleitung dazu ist HIER zu finden.

1622795_640619375976044_1443291374_n

Dann gibt es noch welche wo der Blattrand nicht rund ist.

Mit diesen kann man auch tolle Blüten machen.

1601131_640619042642744_1018505650_n

Hier wären Ausstecher für Magariten ( Gerbera Cutter ) :

Eine Anleitung dazu ist HIER zu finden.

1782097_640618915976090_802325280_n

Dies sind Ausstecher für Gänseblümchen ( Daisy Cutter ) :

1794638_640618885976093_619856453_n

Dies sind Ausstecher für eine normale kleine Blume ( Blossom Cutter ) :

1798742_640618769309438_940077986_n

Hier seht ihr oben Nelkenausstecher ( Carnition Cutter )

und unten

seht ihr Ausstecher die normal für die Herstellung von Blütenkelchen gedacht sind. ( Calyx Cutter )

Aber auch mit diesen könnt ihr schöne Blümchen zaubern.

1557497_640618979309417_1689150159_n

Hier sind Ausstecher für Hortensien ( Hydragena Cutter ) 

11560_640618632642785_1165953038_n

Das sind Lilien Ausstecher ( Lily Cutters )

:1661336_640618525976129_876471300_n

und hier noch Hawaiblumen die hab ich mal bei Galaria Kaufhof gefunden

und musste sie haben 🙂

1560384_640618485976133_2063796817_n

Das wären mal die einfachen Ausstecher.

Für die Herstellung besonderer Zuckerblumen gibt es noch viele andere Ausstecher.

Davon habe ich aber selbst noch nicht sehr viele.

Trotzdem möchte ich sie euch zeigen.

Hier wären Calla Ausstecher

1618618_640614039309911_880979740_n

Rosenblattausstecher

1904124_640615172643131_311357257_n

Damit Blumen aus Zucker auch aussehen wie echte sind Veiner zu empfehlen.

Veiner = Präger , damit wird das Blütenblatt mit einer Struktur versehen.

Für den Anfang kann ich euch dieses Set empfehlen.

Es beeinhaltet Rosenveiner und andere Blütenveiner und zweierlei  Blattveiner.

HIER gibt es das Set zu kaufen.

1797438_640616472643001_1549746211_n

Für spezielle Blütenveiner kann ich euch wieder Caros Zuckerzauber empfehlen.

Sie ist speziallisiert auf die Herstellung von Zuckerblumen und ihr Shop bietet viel was man woanders nicht bekommt.

So das war es erst mal mit den Sachen zur Grundausstattung.

Demnächst möchte ich euch noch zeigen für was man welche Tools benutzt.

Stay Tuned !

LG eure Kathl.

Advertisements

Torte fondanttauglich machen

Hallo meine Lieben,

heute zeige ich euch kurz wie ihr am besten eine Torte mit beispielsweise einer Sahnefüllung Fondanttauglich macht.

Dafür backt ihr als erstes euren Kuchen nach Wahl in meinem Fall war das ein heller Biskuit.

Das wichtige ihr müsst ihn in einer größeren Form backen als die gewünschte Torte nachher werden soll !

Auf dem ersten Bild seht ihr nun meinen fertig gebackenen Biskuit.

Auf den zweiten legt ihr einen Tortenring auf und spannt ihn auf die Größe wie die Torte nachher haben sollte.

Den Tortenring nun leicht eindrücken und mit einem Messer einmal um den Ring schneiden.

Dieser Rand dient als Schutz für den Fondant damit sie Sahnefüllung nicht mit ihm in Berührung kommt.

1597624_655646957806619_380941061_o

Der zugeschnittene Kuchen wird nun einmal halbiert.

Einen Boden davon in den Tortenring spannen.

Den Rand so zuschneiden das er in den Ring passt.

Nun könnt ihr die Torte nach Wahl füllen.

In meinem Fall wurde es eine Windbeutelfüllung mit einer Creme aus Sahne und Schmand.

Gekrönt mit ein paar Himbeeren.

1781588_655646897806625_288402151_o

Dann wird der Deckel aufgesetzt.

Die Torte dann 3 – 4 Std kühlen.

Anschließend wird sie mit Buttercreme oder Ganache eingestrichen.

Nun kann es losgehen und ihr könnt eure Torte mit Fondant eindecken.

So sieht dann der Anschnitt aus :

1492538_657965394241442_1107947000_o

Heart Cake

Hallo meine Lieben,

diesmal zeige ich euch kurz wie ihr am besten eine Torte in Herzform füllt und mit Fondant überziehen könnt.

Am besten verwendet ihr eine verstellbare Herzbackform.

Die gibt es z.B. HIER zu kaufen.

Die Form wird dann etwas größer eingestellt als ihr den Kuchen haben wollt.

Dann wird sie ausgefettet und mit Backpapier ausgelegt.

Dafür den Boden etwas größer ausschneiden und die Ränder nach oben biegen damit kein Teig auslaufen kann.

Anschließend noch über den Rand Backpapier auslegen.

Mit dieser modifiezierten Form könnt ihr nun euren Teig nach Wahl backen.

Nachdem er gut ausgekühlt ist wird der Rand weggeschnitten ca. 1,5 – 2 cm.

Das Teigherz dann einmal durchschneiden und wieder in den Backrahmen spannen.

Der weggeschnittene Rand dient nun als Stabilisation wie ihr hier seht.

In die Mitte kommt die Füllung.

1622235_652755758095739_1048702939_n

Diese dann im Kühlschrank fest werden lassen und nachher den Deckel aufsetzten.

So ist eure Torte ideal Fondanttauglich.

Nun müsst ihr sie nur noch mit Buttercreme oder Ganache einstreichen

und dann geht`s ans eindecken.

Dafür den Fondant größer als des Herz ausrollen und ihn auf die Torte übertragen.

1920574_652755781429070_1527921344_n

Zuerst wird der Fondant oben glatt gestrichen dann arbeitet ihr euch mit den Händen um die Torte beginnend mit den zwei Bögen.

Zum Schluss kommt die Herzspitze.

Nachdem ihr den Fondant mit den Händen überzogen habt wird noch mit einem Glätter nachgearbeitet.

Mit einem Cuttermesser den überstehenden Fondant abschneiden.

Hier seht ihr noch meine fertige Torte.

1689559_652755878095727_280191447_n

1186816_652755958095719_1762612495_n

Torte mit Fondant eindecken

Heute hab ich mal bildlich festgehalten wie ihr am besten eure Torten mit Fondant eindeckt.

Erst mal könnt ihr jede beliebige Torte / Kuchen mit Fondant eindecken.

Dabei zu beachten ist das der Fondant nicht in Berührung mit einer Sahne/ Quarkcreme oder Obst kommen darf.

Der Fondant würde sich sonst auflösen und glaubt mir das sieht nicht schön aus.

Deswegen ist bei der Vorbereitung der Torte schon wichtig das ihr die Creme nicht bis ganz zum Rand aufstreicht.

Danach braucht der Fondant einen guten Untergrund dafür könnt ihr entweder Ganache oder eine Buttercreme verwenden.

Er sorgt dafür das der Fondant auch gut auf der Torte hält ( als Kleber ) und damit die Oberfläche schön glatt ist und keine Hügel hat.

Ich habe es mir angewöhnt meine Torten immer zweimal einzustreichen.

Meiner Ansicht nach unverzichtbar ist ein Drehteller zum bearbeiten.

Die erste Schicht trage ich dabei immer sehr dünn auf ( damit werden die Krümel gebunden)

Dann kommt sie für 1-2 Std in den Kühlschrank und wird dann nochmal eingestrichen das sie sehr glatt ist und die Creme als Kleber dient.

Merke dabei : Je schöner das dabei gearbeitet wird desto schöner ist euer Endergebnis.

Wenn die Creme schon hügelig daher kommt kann es der Fondant nicht mehr retten.

Bild

Nun zum ausrollen des Fondants :

Um eine kleine Torte ( 20 cm ) mit Fondant einzdecken braucht ihr ca. 400 g

für größere Torten ( 26 oder 28 cm) ca. 700- 800 g.

Noch ein kleiner Tip vorweg bei der Arbeit mit Fondant :

zieht am besten helle Kleidung an da man mit schwarzer Kleidung schnell einen Funsel im Fondant haben kann.

Den Fondant entweder auf einer sauberen Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäubt

oder auf einer großen Matte ca. 3 mm dick ausrollen.

( Ich verwende seit geraumer Zeit das Produkt „The Mat“ von Sweetwise diese macht es möglich den Fondant ganz easy ohne zu kleben mit zwei Matten auszurollen und sie ist auch ideal um den Fondant dann gelingsicher auf die Torte zu befördern)

Wichtig dabei ist das ihr ihn gleichmäßig ausrollt und er auch nicht zu dünn wird ( sonst kann er schnell mal reißen gerade an den Rändern )

Nach dem ausrollen den Fondant vorsichtig mit den Händen ( oder mit Hilfe der Matte ) anheben und auf die Torte auflegen.

Bild

Zuerst streicht ihr ihn oben etwas mit den Händen zurecht.

Als nächstes vorsichtig mit der Hand an den Rändern nach unten streichen.

Bild

Dabei immer wieder den Fondant etwas anheben und wieder nach unten streichen.

( So bekommt ihr auch keine Falten )

Bild

Wenn ihr das um die ganze Torte so gemacht habt könnt ihr unten den übrigen Fondant wegschneiden.

Den Abschnitt kann man einfach von den Ganache- oder Buttercremerückständen befreien und luftdicht verpacken.

Nun kommt noch der Smoother ( Glätter ) zum Einsatz.

Für eine runde Torte verwendet man am besten die abgerundeten und für eine eckige ist es mit den ganz eckigen leichter.

Am besten dabei ist es wenn man mit zwei Glättern arbeitet das man keine Fingerabdrücke auf die Torte bekommt.

Zuerst wird die Torte oben nochmals nachgeglättet und dann die Ränder wieder nach unten hin.

Bild

Dann ist sie fertig eure Torte 🙂

und verliert nicht den Mut es wird mit jedem Mal leichter eine Torte einzuhüllen.

Meine ersten Versuche waren auch mehr Schlecht als Recht 😉

Die Torten die mit Fondant eingekleidet sind dürfen auch in den Kühlschrank – jedoch dürfen die Torten nicht abgedeckt werden, da sonst der Fondant durch die von innen aus der Torte kommende Feuchtigkeit weich werden würde.

Eine Fondanttorte hält sich immer so lange wie der Inhalt, der unter dem Fondantüberzug steckt.
Zb. eine Sachertorte hält sich problemlos 14 Tage ab Herstellung, bei Sahnetorten reduziert sich dies auf 2-3 Tage.

 Ich hoffe durch meine kleine Anleitung kann ich euch den Einstieg etwas erleichtern und mögliche Fehler vermeiden

Cupcakes

Ein Cupcake (britisch auch fairy cake) ist eine kleine Torte, die in einer tassenähnlichen Backform gebacken wird und mit einem Guss bzw. einer Cremehaube bedeckt ist.

Cupcakes haben Ähnlichkeit mit Muffins, unterscheiden sich im Geschmack jedoch aufgrund ihres weicheren Teiges und ihrer intensiveren Süße deutlich.

1828 tauchte der Begriff zum ersten Mal im Kochbuch der US-Amerikanerin Eliza Leslie auf.

Der Begriff Cupcake ist in den USA bereits so weit in den Wortschatz eingedrungen, dass er auch zu einem Kosewort geworden ist.

In den Vereinigten Staaten und in Großbritannien findet man eine Vielzahl auf Cupcakes ausgerichteter Cafés. Auch in größeren deutschen Städten gibt es bereits spezialisierte Cupcake-Cafés.

Sehr empfehlen kann ich dabei Cupcakes Wien die auch ein Buch über ihre tollen Cupcakes veröffentlicht haben.

Also bei einem Wien Besuch auf alle Fälle vorbeischauen 🙂

und so werden Cupcakes hergestellt :

Ursprünglich wurde der Teig in einer kleinen Tasse (englisch: cup) gebacken.

Er hat also nichts mit dem Becherkuchen zu tun, bei dem man die Zutaten gleichermaßen mit einem Becher abmisst und dann auf einem Blech bäckt.

Heute werden Cupcakes zumeist in mit Papier ausgelegten Muffinformen gebacken.

Ein Muffin unterscheidet sich vom Cupcake wie ein Rührkuchen vom Frankfurter Kranz, der dem Bereich Torten zugeordnet ist.

Entsprechend wird der Cupcake mit einer Cremehaube (englisch: frosting) aus Butter versehen und mit Obst, Zuckerperlen oder -blüten dekoriert, wobei der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Bei der Creme besteht eine weitgefächerte Auswahl, die von Frischkäsecreme bis zu unterschiedlichsten Buttercreme Varianten reicht.

Die Cremehaube kann mit einem Spachtel, einem Löffel oder einem Spritzbeutel auf den Cupcakes platziert werden.

Falls ihr nun sofort loslegen wollt mit dem Cupcakes backen habe ich hier noch mein Lieblingscupcakerezept für euch…

Diese Vanille Cupcakes sind die wahren Klassiker unter den Cupcakes. Die kleinen Törtchen mit den kunstvoll verzierten Hauben werden in den USA am häufigsten in dieser Variante angeboten.

Der Grund ist einfach: Sie sind schnell und einfach zubereitet, nahezu jeder mag sie und sie bieten viel Spielraum zum Dekorieren.

So kann man das Frosting (die Creme-Glasur) für die Vanille Cupcakes in den verschiedensten Farben zubereiten (blau, rosa, gelb, grün…) und ganz nach Lust und Laune mit verschiedenen Toppings (Streuseln) bestreuen.

Das Ergebnis sind bezaubernde kleine Küchlein, die verführerisch nach Vanille duften und in vielen verschiedenen Farben dazu einladen, verspeist zu werden. Man kann das Vanille Cupcakes Rezept problemlos verdoppeln falls man größere Mengen backen möchte.

Cupcakes mein Rezept:

195 g Mehl

1 1/2 Tl Backpulver

130 g Zucker

1 Pckg. Vanillezucker

115 g Butter, zimmerwarm

3 Eier

1 Prise Salz

Abrieb einer halben Zitrone

60 ml Milch

( und diese könnt ihr durch alles ersetzen was ihr gerne mögt zb. Buttermilch, Hugo, Sekt, Batida, Saft, Fanta also unendlich viele Variationen mit einem Rezept 😉

Zubereitung :

Ofen auf 175°C vorheizen und eine Muffin-Backform (12 Stück) mit Papierförmchen auslegen oder gründlich einfetten.

Mehl, Backpulver und Salz in eine mittelgroße Schüssel sieben und mit der Zitronenschale verrühren.
115g Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät schaumig schlagen (ca. 2 Minuten bei mittlerer Stufe).

Die Eier nun einzeln hinzu geben und gut mit der Masse verrühren. Sollte die Masse etwas gerinnen, ist das nicht schlimm – später, wenn das Mehl hinzu kommt, wird der Teig sich stabilisieren.

Den Vanillezucker unterrühren.

60 ml Milch sowie die Mehlmischung bereit stellen.

Nun 1/4 der Mehlmischung unter Rühren zur Buttermasse geben. Sobald das Mehl verrührt ist, 1/3 der Milch hineingießen. Sobald diese untergerührt ist, ein weiteres Viertel der Mehlmischung unterrühren. Auf diese Art fortfahren bis Milch und Mehlmischung vollständig verrührt sind.

Den Teig gleichmäßig in die Papierförmchen füllen, etwas glatt streichen und im Ofen ca. 20 Minuten backen. Bei diesen Küchlein ist es ausgesprochen wichtig, dass sie nicht zu lange gebacken werden, sonst werden sie trocken. Daher bereits nach ca. 17 Minuten ein Stäbchen in die Mitte der Küchlein stecken und prüfen, ob Teigreste am Stäbchen kleben bleiben. Sollte dies der Fall sein, noch 2-3 Minuten weiter backen. Falls nicht, können die Cupcakes bereits herausgenommen werden.
Cupcakes herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Zur Zubereitung eines einfachen Buttercremefrostings dazu bitte hierlang 

Bild

Macarones

Ein  Macaron ist ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl, dessen Herkunft bis ins Mittelalter zurückreicht.

In Frankreich werden viele Varianten von traditionellen Macarons gebacken, davon ist heute das bunte Macaron in Form einer kleinen Doppelscheibe um eine Cremeschicht am weitesten verbreitet.

Die Baiserböden des Doppelkekses werden aus Eiweiß, Puderzucker sowie sehr fein gemahlenen Mandeln zubereitet und mit bunten Lebensmittelextrakten gefärbt.

Die Füllung dieses drei bis fünf Zentimeter großen Macarons besteht gewöhnlich aus Buttercreme, Ganache oder Konfitüre in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und wird zwischen zwei Macaronböden oder -deckeln mit einem Spritzbeutel aufgetragen.

Ich muss noch zugeben, vor noch nicht allzu langer Zeit kannte ich keine Macarons.

Das änderte sich bei meinem Aufenthalt in Paris vor einem Jahr. Überall sah ich Einheimische und Touristen mit den bunten Gebäckstücken, welche meine Neugierde weckten.

Auf zur Champs-Elysées in „die“ wohl bekannteste Patisserie Laudree.

Es war in diesem Laden schwer aus dem Staunen herauszukommen. Alles sah so verlockend aus und ich konnte mich kaum zwischen den exquisiten Köstlichkeiten entscheiden.

Letztendlich habe ich mir vier gemischte Boxen dieser herrlichen Macarons  gekauft.

Eine kleine Box musste dann auch sofort daran glauben und ich kann euch sagen sie waren fantastisch wie eine kleine Geschmacksexplosion im Mund.

Die anderen kamen als Mitbringsel mit nach Hause.

Nach einiger Zeit wieder daheim machte ich  mich dann ans Werk mit dem Ziel Macarons wie in Frankreich zu backen.

Beim dritten Versuch ist es mir dann auch endlich geglückt und ich kann euch sagen sie schmecken fast genau so gut wie das französische Original 🙂

Das Schöne an Macarons ist, dass es allerlei Variationen gibt und es lässt sich wunderbar mit fast allen Geschmäcker kombinieren.

Das wichtigste dabei ist natürlich das Rezept.

Mittlerweile habe ich ein gelingsicheres (!)

Natürlich ist der  Erfolg der Macarons auch von eurem Backofen und dem exakten Abwiegen der Zutaten abhängig.

Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen –  hier das  Rezept:

Zutaten: für ca. 13 Stück

45 gr gem. Mandeln ohne Schale

75 gr Puderzucker

1 Eiweiß ( 36 gr)

10 gr Zucker

Lebensmittelfarbe bitte nur als Paste benutzen der Teig wird sonst zu flüssig.

Bild

Zubereitung:

Gemahlene Mandeln und Puderzucker zusammen ganz fein mischen und durch ein Mehlsieb sieben ( es muss ein sehr,  sehr feiner Puder entstehen)

Das Eiweiß schlagen und wenn es anfängt schaumig zu sein, 10 gr Zucker dazugeben und weiter schlagen; Wenn die Masse schön weiß ist, die Lebensmittelfarbe mit schlagen .

Zu dieser Baisermasse wird in kleinen Teilen die Puderzucker-Mandelmischung untergehoben.  Der Macarons-Teig, der dann entsteht, muss  “wie ein Band fließen”. ( der Teig soll nicht zu flüssig und auch nicht zu fest sein.)

Den Macarons-Teig mit einem Spritzbeutel auf ein Backblech mit Backpapier in kleine Kreise aufspritzen und das Ganze für 20 Minuten bis 30 Minuten ruhen lassen.

Bild

 Nach der Ruhezeit die Macarons für 12-14 Minuten bei  140°C Umluft backen.

Bild

Die fertigen Macarons zum Abkühlen auf die Arbeitsfläche legen, damit sie sich besser vom Backpapier lösen lassen.

Jetzt noch zur Ganache:

12 gr Sahne unter ständigen rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen und dann die 50 gr weiße Schokolade darin schmelzen und einrühren.

Grand Finale:

Eine Hälfte dünn mit Ganache bestreichen und mit der zweiten zum fertigen Macaron ergänzen!

 Et Voilà fertig sind eure Macarons 🙂

Bild

Fondant ABC

Fondant 

(frz. schmelzend“) ist die Bezeichnung für eine weiche, pastöse Zuckermasse, die zur Herstellung verschiedener Süßwaren verwendet wird, vor allem für die danach benannten Fondants.

Der (oder österr. die) Fondant wird aus Wasser und Sachherose sowie Glucosesirup, Invertzuckercreme und/oder Zuckeralkoholen hergestellt. Die Masse wird gekocht und dann durch starkes Kneten und schnelle Abkühlung zu einer weichen Paste verarbeitet. Anschließend werden Aromen hinzugefügt, häufig auch Lebensmittelfarbe.

Fondant gibt es fertig zubereitet in Blockform oder Eimern zu kaufen.

Ich kaufe mir auch immer den fertigen Rollfondant – man könnte ihn aber auch selber herstellen.
( Ein Rezept zum selbermachen kommt demnächst  )
Empfehlen kann ich euch hierbei den SatinIce und Carma Massa Ticino ( der auch bei feucht- heißen Temperaturen nicht schwitzt und elastisch bleibt )
Diese beiden Fondants sind übrigens Nussfrei, Glutenfrei, Laktosefrei, Trans-Fettsäuren frei, Kosher und für Vegetarier geeignet.

So lagert ihr den Fondant am besten:

Fondant muss immer absolut luftdicht verpackt werden.

Der gekaufte Fondant kommt in einem Eimer mit dicht schließendem Deckel. Zusätzlich steckt der Fondant in diesem Eimer auch noch in einer großen Plastiktüte.
Der Fondant ist circa ein Jahr haltbar.
Am besten sollte er kühl gelagert werden, er hält sich aber auch einige Wochen bei Zimmertemperatur.
Vor der Verarbeitung den Fondant auf Zimmertemperatur kommen lassen damit man ihn leichter kneten kann.
Zum Kneten am besten die Hände mit etwas Palmin leicht einfetten.

Beim Kneten muss man darauf achten, dass der Fondant in sich geknetet wird. Man darf keine flachen Teile kneten, die dann immer wieder übereinander geschlagen werden. Dadurch knetet man Luft in den Fondant. Wenn doch mal die eine oder andere Blase im Fondant ist, einfach mit einer Nadel anstechen und die Luft vorsichtig herausdrücken.

So färbt ihr Fondant ein :
Am besten färbt ihr den Fondant mit Pastenfarben ein die es von verschiedenen Herstellern zu kaufen gibt. zb. Wilton oder Sugarflair .
Mit diesen tollen Farben reicht bereits eine Zahnstocherspitze um den Fondant nach Belieben einzufärben.
Beim Einfärben am besten Einweghandschuhe anziehen oder die Hände vorher gut mit Palmin einfetten.
Mit einem Zahnstocher dann etwas Farbe entnehmen und in den Fondant miteinkneten evtl. nochmal Farbe hinzugeben bis dann der gewünschte Farbton erreicht ist.
Bei einem sauberen, hygienischen Umgang mit den Farben ( immer frische Zahnstocher verwenden, gut verschließen)  halten sich die Farben auch gut ein Jahr und ihr könnt sie für vieles mehr als nur Fondant einfärben benutzen.
Blütenpaste:
Die Blütenpaste ist speziell für die Herstellung von filigranen Zuckerblumen geeignet.
Man kann sie dünner ausrollen als gewöhnlichen Fondant und sie wird auch schneller fest was dabei nur von Vorteil ist.
Ich verwende dabei auch immer diese Blütenpaste von SatinIce.
Für die Lagerung und das Einfärben gilt dabei dasselbe wie bei Fondant.
Modellierfondant:
Der Modellierfondant ist ideal für das fertigen von Figuren oder auch größeren Sachen.
Normaler Rollfondant ist zu weich und die Figuren würden in sich zusammensacken außerdem trocknen diese modellierten Teile sehr schlecht.
Für otimalen Modellierfondant mischt ihr einfach normalen Fondant mit der Blütenpaste im Verhältnis 1:1 und los geht?s 🙂
Schokoladenfondant:
Für alle Schokoliebhaber unter uns habe ich hier ein Rezept wie ihr Schokofondant ganz einfach selber herstellen könnt 🙂
Zuckerkleber :
Dieser Kleber ist ideal um Zuckerblumen und andere Kunstwerke an Torten zu befestigen oder Figuren zusammenzukleben.
Grundsätzlich kann man auch ein sehr dickes Wasser/ Puderzuckergemisch oder auch Royal Icing nehmen, aber für mich hat sich Zuckerkleber bewährt.
Der Vorteil dabei ist dass er gut haftet und ohne Spuren zu hinterlassen trocknet.
Ich verwende immer diesen hier von Rainbow Dust.
Ihr könnt ihn aber genau so selber herstellen aus CMC und abgekochtem Wasser.
Zur Herstellung des Zuckerklebers bitte hierlang KLICK.